Albert-Schweitzer-Haus in Königsfeld

 
 

Quelle: Privat

 Museum für Kommunikation und Information

 
Albert Schweitzer ist der Namensträger vieler Kindergärten, Kinderdörfer, Schulen, Krankenhäuser, Kliniken - nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. In fast allen Ländern der Erde wurde Albert Schweitzer auf deren Briefmarken abgebildet. 1954 nannte ihn das amerikanische Magazin Life „The greatest Man of the World“
 

2025 jährte sich sein Geburtsjahr zum 150. Mal, 60. Mal sein Todesjahr. Wenn man heute an Albert Schweitzer denkt, so wird sein Leben in erster Linie mit dem Urwaldhospital „Lambarene“ im heutigen Staat Gabun in Afrika in Verbindung gebracht. Neben seiner Tätigkeit als Arzt war er aber auch Theologe, Philosoph, Musiker, um nur die wichtigsten seiner aktiven Tätigkeitsbereiche zu nennen.
Was könnte Albert Schweitzer für uns heute noch bedeuten? Was können wir von ihm lernen? Welche seiner Fragen betreffen uns noch heute? Inwiefern könnte Albert Schweitzer für uns heute Vorbild sein?
Albert Schweitzer war zunächst ein Suchender nach dem Sinn, nach der Aufgabe seines Lebens. Nach langer Suche fand er sie im Dienst am Nächsten, bei den Schwächsten in Afrika, auch als Sühne für dort begangenes Unrecht. Sein Leben kennzeichnet die Identität von Denken und Handeln. Sein „Spital“ finanzierte er durch seine Orgelkonzerte und Vorträge in Europa und Nordamerika. Zu keinem Zeitpunkt hat er um staatliche Hilfen gebeten. Nach dem 2. Weltkrieg setzte er sich vehement für die atomare Abrüstung und für ein Verbot der Atomwaffenversuche ein. Er hat sich damit nicht nur Freunde gemacht. In großer Sorge um die Menschheit war das Thema Frieden und der Schutz allen Lebens zentral. Für seine Arbeit, sein Denken und Einsatz wurde er neben vielen anderen Ehrungen mit dem Friedensnobelpreis belohnt.
 

Das Museum für Kommunikation und Information in Königsfeld ist kein Museum im Sinne einer Gedenkstätte für Albert Schweitzer mit möglichst vielen authentischen Exponaten. Dieses für ihn und seine Familie erbaute Haus war der europäische Wohnsitz der Familie. Hier konnte Albert Schweitzer bei seinen europäischen Aufenthalten zwischen Konzerten, Vorträgen und Reisevorbereitungen mit seiner Familie abseits vom Trubel die Tage genießen. Ziel der Ausstellung ist es vielmehr, den Besucher einzuladen, sich mit dem Leben von Albert Schweitzer, seinen Fragestellungen und deren Antworten zu befassen.
 

Öffnungszeiten und Kontakt

Samstags, sonntags, und feiertags jeweils von 11 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.
Führungen nach Vereinbarung auch außerhalb dieser Zeiten. 
Möglich ist auch eine zentrale Führung für Religionslehrer*innen, bzw. Lehrkräfte zur Information,
wie das Haus mit Schulklassen besucht werden kann. 
Tourist-Info Königsfeld 07725-800945.
Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch.
 
Wolfgang Schaible
1.Vorsitzender des Historischen Vereins Königsfeld 
Kontaktadressen: 
Wolfgang Schaible: wolfgangschaible@web.de 
Pfarrer Gerald MacDonald: macdonald@koenigsfeld.org